CSR Tools
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Impact Report 2025: Unser 5%-Versprechen

Wir bei CSR Tools arbeiten nicht durch Zufall im Nachhaltigkeitsbereich. Sondern ganz bewusst. 
Doch hat ein Dienstleister, der Unternehmen pragmatische Tools und Templates sowie Beratungsleistungen rund um die Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen anbietet, einen positiven ESG-Impact? Macht der CSRD Kompass Newsletter unsere Welt ein kleines bisschen besser? Lasst uns gemeinsam einen Blick in unseren Impact Report 2025 werfen.

Unser Impact

Der positive Einfluss, den wir haben, teilt sich in zwei Bereiche auf. Der Impact durch unser Kerngeschäft und der Nachhaltigkeitseffekt, der durch Spenden und Investitionen erzielt wird. Informationen dazu legen wir in diesem Impact Report 2025 transparent offen.

Hat unser Kerngeschäft einen positiven Einfluss?

Ob und in welchem Umfang unsere Tätigkeiten einen positiven Nachhaltigkeits­effekt haben, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Denn Unternehmen haben durch die effiziente Umsetzung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse zwar viele relevanten Erkenntnisse, aber damit ist noch nicht ein Gramm CO2 eingespart. Unser Ansatz folgt eher dem Prinzip des Handabdrucks: Wir versuchen, Menschen und Unternehmen dabei zu unterstützen, Nachhaltigkeit strukturiert anzugehen, Eintrittshürden zu beseitigen und kosteneffizient umzusetzen.

Diese positiven Effekte haben wir mit unserem Kerngeschäft:

  • Niedrigere Einstiegshürden für KMUs: Durch kosteneffiziente Templates, klare Strukturen und pragmatische Beratung können sich auch kleinere Unternehmen mit Nachhaltigkeit und regulatorischen ESG-Anforderungen befassen, die dafür sonst keine Ressourcen hätten.
  • Reduzierung von bürokratischem Aufwand: Standardisierte Prozesse und klare Priorisierung helfen, Reporting effizienter umzusetzen und Doppelarbeit zu vermeiden.
  • Potenzielle Ressourcenverschiebung: Weniger Zeit- und Kostenaufwand für ESG-Berichterstattung kann Spielräume für konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen schaffen. Ob das tatsächlich passiert, können wir derzeit nicht messen.
  • Bessere Entscheidungsgrundlagen: Strukturierte Analysen (z. B. doppelte Wesentlichkeit, Klimariskoanalyse) machen Zielkonflikte, Risiken und Auswirkungen sichtbarer und können fundiertere Entscheidungen ermöglichen.
  • Stärkung interner Verantwortung: Nachhaltigkeit wird im Zuge unserer Bildungsarbeit und Beratung weniger als einmalige Pflichtübung und stärker als Managementthema und Werttreiber verstanden. Dies nützt der Priorisierung der ESG-Themen im Unternehmen. 

Das 5% Versprechen

Auf unserer “Über Uns”-Seite geben wir das Versprechen, mindestens 5 % unseres Jahresumsatzes in Nachhaltigkeit zu investieren bzw. spenden. Dieses Versprechen ist für uns kein Marketinginstrument, sondern ein verbindlicher Maßstab für unser eigenes Handeln.

Mit diesem Impact Report 2025 möchten wir transparent machen, was wir in diesem Jahr konkret umgesetzt haben, warum wir uns für diese Maßnahmen entschieden haben und nach welchen Kriterien wir Organisationen unterstützen.

Eigene Maßnahmen: Biodiversität vor Ort stärken

Ein Teil unseres Umsatzes (4.000 €) haben wir in eine eigene, konkrete Maßnahme investiert. Dieses Jahr haben wir eine brachliegende Fläche auf unserem Grundstück biodiversitätsfreundlich als Blühwiese aufwerten lassen. Die Fläche wurde von einem Fachbetrieb vorbereitet und mit heimischen Sträuchern und Stauden bepflanzt, die gezielt zur Förderung der lokalen Artenvielfalt beitragen.

Biodiversität wird in der Nachhaltigkeitsdebatte häufig unterschätzt, obwohl sie eine zentrale Grundlage für stabile Ökosysteme ist. Gerade lokale Maßnahmen können hier einen direkten und messbaren Beitrag leisten. Zudem haben wir selbst dabei viel gelernt, was wir wiederum in Kundenprojekten anwenden können.

Spenden: Wirkung durch spezialisierte Organisationen

Neben eigenen Aktivitäten, sehen wir einen großen Hebel darin, Organisationen zu unterstüzen, die seit vielen Jahren professionell und wirksam in unterschiedlichen Nachhaltigkeitsfeldern arbeiten. In diesem Jahr haben wir folgende Spenden getätigt, um unseren positiven Impact auszuweiten:

  • WWF – 2.000 Euro
    Schutz von Biodiversität und Ökosystemen sowie Arbeit an den strukturellen Ursachen von Umwelt- und Klimakrisen.
  • Deutsche Umwelthilfe – 1.500 Euro
    Durchsetzung von Umwelt- und Klimaschutz über politische und rechtliche Hebel.
  • Future Cleantech Architects – 1.500 Euro
    Unterstützung der Entwicklung und Skalierung wirksamer Klima- und Cleantech-Lösungen.
  • OroVerde: Die Tropenwaldstiftung – 350 Euro
    Schutz tropischer Wälder und Förderung nachhaltiger Nutzungskonzepte vor Ort.
  • **Wilde Wälder – 350 Euro
    **Erhalt und Entwicklung naturnaher Wälder durch dauerhafte Schutzflächen.
  • **Sustainability Reporting Navigator (SRN) – 300 Euro
    **Förderung von Transparenz und Verständlichkeit in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Die Auswahl deckt bewusst unterschiedliche Hebel ab: Klima- und Umweltschutz, Biodiversität, Waldschutz sowie systemische Ansätze wie Cleantech und Nachhaltigkeitsberichterstattung.

In Summe haben wir somit 10.000 Euro in Nachhaltigkeit investiert bzw. gespendet.  

Wie wir Maßnahmen und Organisationen auswählen

Eigene Umweltschutzmaßnahmen und Spenden sollen Wirkung entfalten. Deshalb verlassen wir uns insbesondere bei der Auswahl der Spendenorganisationen nicht nur auf Bekanntheit oder Bauchgefühl, sondern nutzen externe Orientierungshilfen, die wir in diesem Impact Report 2025 gerne teilen.

Effektiv-spenden.org unterstützt dabei, Organisationen zu identifizieren, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse eine besonders hohe Wirkung pro eingesetztem Euro erzielen. Gerade bei begrenzten Budgets ist dieser Ansatz für uns sinnvoll.

Zusätzlich orientieren wir uns am DZI-Siegel (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen). Das DZI prüft Organisationen unter anderem hinsichtlich Transparenz, Wirtschaftlichkeit und korrekter Mittelverwendung. Diese Einordnung hilft uns, verantwortungsvoll mit unserem eigenen Anspruch umzugehen.

Kein Greenwashing, kein Perfektionsanspruch

Wir beanspruchen nicht, „perfekt nachhaltig“ zu sein. Wir versuchen im Alltag möglichst nachhaltig zu handeln (nutzen Grünstrom aus der eigenen PV-Anlage, fahren mit dem ÖV wenn möglich – alternativ das E-Auto, usw.) und kompensieren uns nicht mit Labels oder Schlagworten, sondern versuchen, konsequent, ehrlich und transparent zu handeln. Das bedeutet auch, Entscheidungen regelmäßig zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Und dabei werden wir sicherlich auch mal Fehler machen.

Wir empfehlen auch euch: Einfach mal machen!